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Weiherer | "So was von herrlich unkorrekt!" | Bayerischer Liedermacher und Radikal-Poet


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Weiherer | "So was von herrlich unkorrekt!" | Bayerischer Liedermacher und Radikal-Poet

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Pressestimmen - Weil Eigenlob stinkt...
(Auswahl Pressestimmen 2002 bis 2008)



So was geht kribbelnd unter die Haut, unterstützt von Weiherers Gitarren- und Mundharmonikaspiel, das munter querulantisch zuweilen echte Pop-Qualitäten gewinnt.
(Kieler Nachrichten)

Liebevoll mit seiner Musik, liebevoll mit den Worten und als "lonely Cowboy" auf der Bühne einfach durch und durch ein Sympath.
(Kieler Nachrichten)

Ein langhaariger Liederbombenleger.
(Kieler Nachrichten)

Weiherer will auffallen und tut das in sympathischer, ungehobelter, urbayerischer Art und Weise.
(Coburger Tageblatt)

In breiter bajuwarischer Mundart und mit staubtrockenem Humor verteilt der Politbarde aus Süddeutschland in seinen Heimatliedern stechende Spitzen gegen die da oben.
(Hessische/Niedersächsische Allgemeine)

Weiherer schießt zur Akustikgitarre unter dem Deckmantel seines nur scheinbar heimelig-gemütlichen Dialekts Giftpfeile ab gegen Verkrustungen in Bayern und anderswo.
(Hessische/Niedersächsische Allgemeine)

Ein All in One Poet.
(Hersbrucker Zeitung)

Weiherer singt wütend über das System, nachdenklich über Wege und Ziele, trotzig über Macht und Geld und verletzlich über die Liebe - eben über "Des bissal Lebn".
(Nordsee-Zeitung)

Durch seine Bierruhe und seinen trockenen Humor läßt Weiherer sogar das Gitarrestimmen zum Ereignis werden.
(Main-Spitze)

Die Alltagsbeobachtungen, die Gabe des Filterns von möglichst skurrilen Begebenheiten und das Aufdecken von solchen, der Sinn fürs Wesentliche, einfach grandios.
(Noisy Neighbours)

So was von herrlich unkorrekt! Spontan und unberechenbar.
(Noisy Neighbours)

Weiherer reißt so manchen gehübschten Vorhang herunter, kratzt am Bild, dreht die Kulisse auf eine ganz andere Seite, kämpft mit einer Klampfe gegen Vorurteile, Allmacht und Sturköpfe.
(Allgäuer Zeitung)

Weißblaue Wahrheiten, weißblaue Heiterkeiten.
(Allgäuer Zeitung)

Ein Philosoph des Alltagsblues.
(Neue Presse Coburg)

Weiherer schafft es, ohne zu beleidigen den Finger auf Wunden zu legen, Dummheiten aufzuzeigen und dabei Freunde zu gewinnen.
(Folkmagazin)

Ein kritischer, lebendiger Urbayer, der mit Understatement Punkte sammelt und Sympathie einfängt.
(Folkmagazin)

So sympathisch bringt kaum jemand in unserer Landessprache kritische Texte auf die Bühne.
(Donaukurier)

Im Gegensatz zu Herrn Söllner hat sich der 24jährige Christoph Weiherer bislang ohne größere Skandale durchs Leben geschmuggelt. Dabei hat der niederbayerische Polit-Barde nicht weniger Kritisches zum Sissdem anzumerken, und er ist darum nicht öfter Gast in Radio und TV. In diesem Jahr erhielt er allerdings eine Nomination für den Deutschen Folkpreis RUTH in der Kategorie Newcomer. Abseits jeglichem modernen Liedermachertums schert sich der Weiherer um keine Trends und ist jeglicher oberflächlicher Comedy fremd, die in dieser Zeit auch musikalisch so oft die Ohren verklebt. Mit knochentrockenem Humor spielt er unaufdringlich seine Gitarre und sagt und singt einfach, was ihn stört. Es gibt eine Neuauflage von "Eia Sissdem" ("Euer System", wie man nördlich des Weißwurst-Äquators sagt), das schon auf der CD "Fährmann" vertreten war. Diesmal hat er jedoch Akkordeon und Bass dazu eingespielt und verortet sich damit nicht nur sprachlich sondern auch musikalisch noch mehr in seiner bayerischen Heimat. Der Weiherer scheint mir die zeitgemäße Nachfolge von Degenhardt, Wader und Co. angetreten zu haben. Zeitgemäß? Ach geh, zeitlos wie alles originelle Liedgut. Ich bin so wie ich bin und auf alles andere scheißt der Hund.
(Folkworld.de - zur CD "Scheiß da Hund")

Der junge Liedermacher und bavarische Musikant, der schon mit seiner ersten Solo-CD glänzte, bringt - begleitet mit Harmonika und Gitarre - seine herrlich rotzfrechen Lieder auf Bayerisch, er zieht mit schönen Melodien los gegen die oberflächliche Lebensmasche der Bequemen, gegen eingebildete Bayernpolitiker und Weisheitspächter. Eine tolle Platte.
(Folkmagazin - zur CD "Scheiß da Hund")

Christoph Weiherer, unverkennbar Bayer und unverkennbar ein musikalischer Verwandter Hans Söllners, sang ein "Gebet". So etwas falle ihm jetzt wieder etwas leichter, nachdem er aus der Kirche ausgetreten sei, ließ er das Publikum wissen. Und dann wurde er nach amüsanter Einführung überraschend ernst: "Taub, stumm und blind" wolle er werden, so seine Bitte an den Engel, damit er das Leid der Welt nicht mehr sehen müsse und zu allem Ja und Amen sagen könne.
(Main-Spitze)

Der Exot in der spaßigen Runde - geographisch wie inhaltlich - ist der Weiherer aus Bayern. Eher ernsthaft aufgelegt, in Söllnerscher Manier ohne dessen Brachialgewalt, wird es ihm beim Publikum eher schwergemacht. Verschärfend kommt hinzu, daß kaum jemand sich die Mühe macht, die Dialekt-Texte zu verstehen. Schade, denn dadurch verpasst man das Beste. Depperte Zwischenrufe werden jedoch trocken gekontert, der Weiherer hat die Langsamkeit für sich entdeckt. Es gibt auch keinen Grund zur Resignation. Ich vermute, das ein oder andere Lied wird noch aktuell sein und gesungen werden, wenn die faulen Witze längst in der Bartwickelmaschine gelandet sind. Oder im O-Ton Weiherer: So ist des Leben, jetzt sing i halt. Brauchst ja net zuhörn, wenn's dir net g'fallt.
(Folkworld.de)

Bavaro-Dialekt, Akustikgitarre, Mundharmonika: der Christoph Weiherer ist so eine Art Söllner für Arme. Nein, sorry, nicht für Arme, das Oeuvre ist dafür viel zu reichhaltig. Auch wenn die Musik zu Vergleichen einlädt, der Weiherer hat nicht des Söllners Brachialgewalt. Dafür ein größeres Themenspektrum, eine originellere Gitarrentechnik - und geraucht wird auch nicht. Obwohl bajuwarisch durch und durch, ist alles auch für Nordlichter verständich (jedenfalls immer noch zu klar und deutlich, um im Formatradio gespielt zu werden). Also sperrt's die Augen und Ohren auf und geht's hin, herrgottnochmal.
(Folkworld.de)

Der junge Bayer bringt mit Akustikgitarre und Mundharmonika seine eigenen Lieder so rüber, wie ich mir viele CDs wünsche, einfach und schön. Er singt im Dialekt über Arbeit und Zuhause, nimmt keine Hand vor den Mund, nachdenklich, schmunzelig, sympathisch. Endlich mal neben Söllner ein weiterer bayerischer Kämpfer mit der Klampfe. Ich freue mich schon auf die nächste CD.
(Folkmagazin - zur CD "Fährmann")

Schnell hat er das Publikum auf seiner Seite. Die einen lachen - die anderen staunen. In seiner Art erinnert er unweigerlich an Hans Söllner - aber dann halt doch ein bisschen braver. Weiherer ist fingerfertig und beherrscht seine Instrumente, Gitarre und Mundharmonika, perfekt.
(Passauer Neue Presse)

Nicht so stark wie erwartet nach Hans Söllner klang der Bayer Christoph Weiherer. Man versteht ihn zudem besser. Weiherer bestach durch seinen knochentrockenen Humor, erzählte Geschichten und war einfach nur eines: sympathisch.
(Südwest Presse)

Weiherer, Mundart-Liedermacher und, nach eigener Auskunft, "Singer/Songwriter, Geschichtenerzähler und Kabarettist", heißt eigentlich Christoph Weiherer, ist 24 Jahre alt und stammt aus der niederbayerischen Gemeinde Zeilarn. Mit Neunzehn schreibt er seine ersten Lieder und trägt sie zu eigener Gitarrenbegleitung vor. Mit Zweiundzwanzig hat er seinen ersten größeren Auftritt bei einem Liedermacher-Treffen in Erfurt. Inzwischen ist Weiherer mit seiner "bavarian liedermaching-tour" - außer nach Österreich und in die Schweiz - schon mehrfach erfolgreich bis nach Göttingen und Hamburg vorgedrungen, wobei die Norddeutschen entgegen landläufiger Vorstellung mit Weiherers bayerischem Dialekt offensichtlich keinerlei Verständnisprobleme haben. Seinen erlernten Beruf - Chemielaborant - hat der Künstler längst zugunsten der Musik aufgegeben.
Vor wenigen Monaten hat Weiherer seine zweite CD veröffentlicht - mit dem Titelsong "Scheiß da Hund" und der Titelzeile eines selbstbewussten Unangepassten, der nicht daran denkt, sich Trends und modischen Zwängen zu unterwerfen, seien sie nun politischer, gesellschaftlicher oder künstlerischer Natur. Auf Hochdeutsch: "Ich bin so wie ich bin, und auf alles andere da soll doch der Hund draufscheißen."
Das Lied mit dem Titel "Eia Sissdem" ("Euer System"), das ich Ihnen von dieser CD besonders empfehlen möchte, schildert im Vergleich zum Titelsong vordergründig den genau entgegengesetzten Fall. Hier schlüpft Weiherer in die Rolle eines total Angepassten und "ins System Integrierten", der sich in seiner Resignation allerdings keine Illusionen mehr macht über die Ursachen und Folgen seiner fragwürdigen Haltung. Das Lied wird damit zur sarkastischen Anklage gegen eine gefährlich unpolitische Gesellschaft im allgemeinen und gegen diejenigen Vertreter seiner eigenen Generation im besonderen, deren "Engagement" sich auf die zweifelhaften Freuden der Spaß-Gesellschaft beschränkt. "Eia Sissdem" war schon auf Weiherers erster CD zu hören. Für diese auch musikalisch sehr gelungene Neuaufnahme hat er neben der ursprünglichen Gitarrenbegleitung zusätzlich Bass und Akkordeon selbst eingespielt, was die ein wenig melancholische und schöne Folk-Färbung der Musik besonders unterstreicht.
In einer Zeit, in der lärmend die Comedy dominiert, und in der sogar gestandene Liedermacher auf elektronische Beats und Techno-Schnickschnack bisweilen nicht verzichten zu können glauben, ist ein scheinbar altmodischer "Protestsänger" wie der junge Weiherer, mit Akustik-Gitarre oder Akkordeon als einzigem Begleitinstrument, eine wohltuende Ausnahmeerscheinung.
(Liederbestenliste Dezember 2004 - Persönliche Empfehlung von Karl-Heinz Schmieding, Saarbrücken: "Eia Sissdem" aus der CD "Scheiß da Hund")



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